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Aus dem Leben von Birkach, Schönberg und Asemwald

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Wanderung zum Eichenhain
und nach Kleinhohenheim

(mit Fotos)

Dem Lageplan sind Fotos hinterlegt. Wenn Sie den Mauszeiger langsam entlang der roten Linie führen, erscheint an bestimmten Punkten anstatt des Pfeils eine Hand. Von dort wurde ein Foto gemacht. Ist die Hand sichtbar, wird mit einem Klick der linken Maustaste das entsprechende Foto im Großformat in einem zusätzlichen Fenster geöffnet. In manchen Bereichen liegen mehrere solcher Punkte eng nebeneinander, manchmal auch direkt neben der roten Linie (im Eichenhain)
Die unten sichtbaren Bilder sind eine Auswahl der hinterlegten Bilder. Wenn Sie auf eines dieser Bilder klicken, wird das Foto im Großformat geöffnet.

 
Alte Dorfstrasse 1.JPG (284455 Byte)

Alte Dorfstrasse 46_3.JPG (318856 Byte)

Birkach Osthang zum Fernsehturm_15.JPG (217468 Byte)

Kleinhohenheim vom Eichenhain.jpg (1322159 Byte)

Eichenhain_32.JPG (295088 Byte)

Eichenhain_24.JPG (416025 Byte)

Eichenhain_44.JPG (312035 Byte)

Eichenhain_47.JPG (391916 Byte)

Kleinhohenheim_22.JPG (237743 Byte)

Kleinhohenheim_29.JPG (261835 Byte)

Gehstrecke: 5800 m

 

Wir beginnen "an der Linde", am Beginn der Alten Dorfstraße. Das restaurierte Fach- werkhaus 1B am Beginn der Alten Dorfstraße ist ein Teil des ehemaligen Rappschen Lehens, wahrscheinlich um 1450 erbaut. Ein paar Meter weiter folgt auf der rechten Straßenseite das ebenfalls schön restaurierte Fachwerkhaus Alte Dorfstraße 10 (mehr zur Geschichte erfahren Sie hier.). Das Gebäude, auch bekannt als "Hinderers Haus" ist der ehemalige Obere Esslinger Spitalhof, mit etwa 500 Jahren nachweisbar einer der ältesten Höfe Birkachs. Das nächste Gebäude mit gewisser historischer Bedeutung ist Haus-Nr. 29 auf der linken Seite, das Alte Rathaus, 1826 errichtet. Auf dem anschließenden Platz am Brunnen befand sich früher ein Feuerlöschteich, die "Wette". Neben dem Brunnen steht ein Denkmal im Andenken an den 1905 in Birkach geborenen Maler Alfred Wais. 300 m ab Beginn unseres Weges steht die ev. Franziskakirche, 1780 als Geschenk Herzog Carl Eugens an seine Geliebte Franziska von Hohenheim und die Birkacher eingeweiht. Über dem Eingang die Inschrift "TEMPLUM A CAROLO STRUCTUM. DIE CAROLI CONSECRATUM MDCCLXXX". Im Inneren die Franziska-Loge. An der Decke und auf dem Kirchturm die ineinander verschlungenen zwei "C", die Initialen des Herzogs (mehr zur Geschichte erfahren Sie hier.).

Direkt am Kirchturm nehmen wir den Weg links steil nach unten, queren nach gut 100 m den Längsweg am Osthang (siehe Spaziergang Birkach - Osthang) und gehen durch die Streuobstwiese weiter nach unten, bis wir den breiten Feldweg erreichen, der links hinüber (leicht abfallend) zur Signalanlage an der Kreuzung der Mittleren Filderstraße mit der Riedenberger Straße führt. Hier überqueren wir die Mittlere 

Filderstraße, gehen gegenüber einige Meter weiter entlang der Birkacher Straße, bis der Ramsbach überquert ist, und überqueren unmittelbar danach die Birkacher Straße, die hinauf nach Riedenberg führt. 

Jetzt befinden wir uns wieder ungestört vom Straßenverkehr auf einem Fußweg, der uns zum Rand des Naturschutzgebietes Eichenhain führt. Dort nimmt die Steigung zu; der Weg führt am rechten Rand des Hanges hinauf, zunächst entlang von Büschen, dann tauchen die ersten großen Eichen auf. Diese Eichen und die Magerwiesen sind die typischen Merkmale des Naturschutzgebietes. Der Blick rückwärts geht hinüber in Richtung Birkach, links liegen Schönberg und die drei Hochhäuser des Asemwalds. Im Bereich der großen Eichen ist bald der höchste Punkt erreicht. Hier kann man entweder dem breiteren Weg am rechten Rand des Hains folgen oder den schmalen Pfad nehmen, der nur wenig tiefer dem Hang entlang führt. Dieser kleine Weg bietet den schöneren Ausblick. Zunächst sieht man links voraus Kleinhohenheim am jenseitigen Talhang, dann geradeaus auch den Fernsehturm. Der schmale Weg mündet  nach etwa 500 m wieder in den breiteren Weg ein, wo erneut eine imposante Ansammlung großer Eichen zu bewundern ist.

Der Weg schwenkt an einer Querung eines kleinen Trockenbaches leicht nach links und führt auf eine offene Wiese, die nur rechts von alten Eichen begrenzt ist. Wir befinden uns jetzt direkt gegenüber von unserem nächsten Ziel Kleinhohenheim. Wir folgen dem Weg weiter bis zum Ende der Wiese (kurz vor dem Ausgang aus dem Eichenhain), wenden uns dort um 90 Grad nach links und gehen etwa 100 m weglos entlang der Bäume, bis wir auf einen Pfad stoßen, der hinunter zur Mittleren Filderstraße führt. Hier steht eine Informationstafel über den Eichenhain. 

Nach (vorsichtiger) Querung der Straße gehen wir genau gegenüber den betonierten Fahrweg nach Kleinhohenheim hinauf. Der Blick geht rechts zum Fernsehturm, links nach Birkach und zur Schwäbischen Alb. Der Weg schwenkt nach links, und nach ca. 500 m (ab Mittlere Filderstraße) ist die Versuchsstation für Nutztierbiologie und Ökologischen Landbau der Universität Hohenheim erreicht. Am Königsträßle bei Kleinhoheim befindet sich der höchste Punkt der Birkacher Gemarkung mit 443 m ü. NN.

Der Baustil der Gebäude von Kleinhohenheim vermittelt noch etwas von der Romantik, welche der Laie mit dem Wort "Bauernhof" verbindet. Wir durchqueren den Hof und kommen auf den leicht abfallenden landwirtschaftlichen Fahrweg, der uns an den Ortsrand von Schönberg an der Rotwiesenstraße führt. Links geht der Blick hinüber zum Eichenhain, an einer Stelle auf der rechten Seite direkt nach dem Hof hat man einen wunderbaren Ausblick auf Birkach und die Schwäbische Alb.

Wenn die Rotwiesenstraße erreicht ist, gehen wir rechts hinein in den Grünlingweg und nach 200 m links in die Birkheckenstraße, die zunächst steil abwärts zum Ramsbach führt und dann wieder leicht ansteigend hinüber nach Birkach. Am Ortsrand steht die kath. Vinzenz- Pallotti-Kirche (eine Beschreibung finden Sie hier).

Wir gehen die Birkheckenstraße weiter aufwärts in Richtung Ortsmitte.  Unmittelbar bevor Sie die Durchgangsstraße erreichen, steht auf der rechten Seite das ehemalige Kurhaus (näheres erfahren Sie hier), wo anfangs des 20. Jahrhunderts Luft- und Milchkuren angeboten wurden. Nach 650 m ab der Vinzenz-Pallotti- Kirche haben wir den Ausgangspunkt der Wanderung wieder erreicht. 

 

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