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Wanderung Körschtal - Hohenheim
(mit Fotos)

 
Dem Lageplan sind Fotos hinterlegt. Wenn Sie den Mauszeiger langsam entlang der roten Linie führen, erscheint an bestimmten Punkten anstatt des Pfeils eine Hand. Von dort wurde ein Foto gemacht. Ist die Hand sichtbar, wird mit einem Klick der linken Maustaste das entsprechende Foto im Großformat in einem zusätzlichen Fenster geöffnet. In manchen Bereichen liegen mehrere solcher Punkte eng nebeneinander.
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Koerschtal_11.JPG (342821 Byte) Koerschtal_12.JPG (326997 Byte) Koerschtal_16.JPG (329929 Byte) Koerschtal_26.JPG (306462 Byte) Koerschtal_31.JPG (274281 Byte)
Hohenheim Botanischer Garten_45.JPG (227939 Byte) Hohenheim Botanischer Garten_24.JPG (310770 Byte) Hohenheim Schloss_57.JPG (237268 Byte) Hohenheim Schloss_49.JPG (273584 Byte) Hohenheim Militaerstrasse_16.JPG (204960 Byte)

Gehstrecke: 8000 m ( Abkürzung im Körschtal: 6350 m)

 

Wir beginnen "an der Linde", am Beginn der Alten Dorfstraße.  Das restaurierte Fachwerkhaus 1B am Beginn der Alten Dorfstraße ist ein Teil des ehemaligen Rappschen Lehens, wahrscheinlich um 1450 erbaut. Ein paar Meter weiter folgt auf der rechten Straßenseite das ebenfalls schön restaurierte Fachwerkhaus Alte Dorfstraße 10 (mehr zur Geschichte erfahren Sie hier.). Das Gebäude, auch bekannt als "Hinderers Haus" ist der ehemalige Obere Esslinger Spitalhof, mit etwa 500 Jahren nachweisbar einer der ältesten Höfe Birkachs. Das nächste Gebäude mit gewisser historischer Bedeutung ist Haus-Nr. 29 auf der linken Seite, das Alte Rathaus, 1826 errichtet. Auf dem anschlie- ßenden Platz am Brunnen befand sich früher ein Feuerlöschteich, die "Wette". Neben dem Brunnen steht ein Denkmal im Andenken an den 1905 in Birkach geborenen Maler Alfred Wais. Auf etwa halber Länge der Alten Dorfstraße steht die ev. Franziskakirche, 1780 als Geschenk Herzog Carl Eugens an seine Geliebte Franziska von Hohenheim und die Birkacher eingeweiht. Über dem Eingang die Inschrift "TEMPLUM A CAROLO STRUCTUM. DIE CAROLI CONSECRATUM MDCCLXXX". Im Inneren die Franziska-Loge. An der Decke und auf dem Kirchturm die ineinander verschlungenen zwei "C", die Initialen des Herzogs (mehr zur Geschichte erfahren Sie hier.).

Wir gehen weiter bis zum Ende der Alten Dorfstraße, wo drei Studenten-Hochhäuser den Übergang zum Gelände der Universität Hohenheim markieren. Ab hier heißt die Straße Schwerzstraße, benannt nach Johann Nepomuk Schwerz, von 1818 – 1828 Erster Direktor der damaligen landwirtschaftlichen Unterrichts- und Versuchsanstalt Hohenheim. Von einer Sitzbank unmittelbar nach den Studentenhäusern geht der freie Blick hinüber nach Osten über das Körschtal bis zur östlichen Alb. Über dem Körschtal sieht man die beiden rund 200 m hohen Kamine des Kraftwerks Altbach am Neckar.

Auf der linken Seite der Schwerzstraße folgt dann der Meiereihof, die Versuchsstation für Nutztierbiologie. Wir gehen weiter bis zum Ende der Schlossbauten, wo links hinunter die Kirschenallee zum Körschtal führt. Bis hierhin sind wir etwa 1.250 m gegangen.

Die Kirschenallee ist seit einigen Jahren wieder eine echte Allee, leider auch Straße. Unten, jenseits der Mittleren Filderstraße sehen wir die Kläranlage, welche sich mit den Hinterlassenschaften Birkachs beschäftigt. Wir folgen der Allee bis zum Talgrund und überqueren dort die Mittlere Filderstraße an der Ampel. Genau gegenüber betreten wir das Naturschutzgebiet Körschtal. Rechts führt eine Allee zur Kläranlage, wir gehen aber den Fußweg geradeaus bis zum Ramsbach, der von links aus Richtung Degerloch kommt. Wir bleiben diesseits des Baches und folgen nach rechts dem Fußweg entlang des Ramsbachs. Auf der rechten Seite liegen schöne Wiesen und die Allee des Fahrweges zur Kläranlage. Nach 350 m ist die moderne Kläranlage erreicht; hier steht ein interessanter Wegweiser mit Hinweisen für viele Richtungen. Eine Geruchsbelästigung durch die Kläranlage ist nicht zu befürchten. Etwa 100 m weiter besteht die Möglichkeit, die Wanderung abzukürzen, indem man nicht nach Osten schwenkt, sondern geradeaus die Körsch auf der kleinen Brücke quert. Gegenüber kommt man auf das Körschtalsträßle, das wir auf der "großen" Tour komplett begehen.

Der "große" Weg führt um den Südrand der Kläranlage herum und folgt dann den Wiesen auf dem Grund des Körschtals. Links oben liegen Kemnat, das zum Landkreis Esslingen gehört. Am Ende dieses Wegstücks stehen die Gebäude der Polizei-Reiterstaffel. Nun ist die Straße zwischen Kemnat und Scharnhausen erreicht. Wir bleiben diesseits und gehen rechts auf dem Gehweg nur gut 100 m, bis wir die Körsch überquert haben. Bei der 

ersten Gelegenheit gehen wir nach rechts in das Körschtalsträßle (bei der folgenden Wegegabelung rechst). Der Waldweg führt entlang der Körsch. Nach 700 m ist die Stelle erreicht, wo die oben erwähnte Abkürzung von rechts herüberkommt. Es geht einen weiteren guten Kilometer immer entlang der Körsch, zunächst 700 m durch den Wald, dann entlang einer Kleingartensiedlung. Am Ende dieses Stücks steigt der Weg an, und wir erreichen die gewölbte Unterführung unter der Mittleren Filderstraße hindurch. Jenseits führt der Weg wieder rechts hinunter zur Körsch, wo wir nach etwa 100 auf die Brücke treffen, die uns hinüber in den Botanischen Garten Hohenheim (Beschreibung hier) führt. Auf dem ansteigenden Weg nehmen wir die erste Abzweigung nach rechts oben, kommen entlang des Lavendel-Labyrinths zu den Teichen und gehen gerade hinauf zur Jägerallee (Beschreibung hier).

Links der Allee liegt der Hohenheimer Weinberg, rechts die Schafweide mit großem Stall. Am Ende der Jägerallee beginnt der Schlosspark, wo sich der Blick auf die volle Breite (ca. 360 m ) der Schlossanlage (Beschreibung hier) weitet. An Werktagen kann man direkt durch den Mittelbau des Schlosses gehen, am Wochenende ist ein kleiner Umweg nach links entlang der Sandsteinbalustrade und durch einen Torbogen erforderlich, um in den nördlichen Innenhof zu gelangen. 

Dort, wo der nördliche Innenhof des Schlosses verlassen wird, befindet sich im westlichen Seitenflügel das Gourmet- Restaurant "Speisemeisterei", das z.Zt. mit 2 Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Dann überqueren wir - weiter leicht ansteigend - die frühere Militärstraße, an deren Enden sich jeweils 4 Häuser des ehemaligen militärischen Vorwerks des Schlosses befinden. 3 der 4 Häuser am westlichen Ende sind noch historisch. Eine gerade Allee führt weiter direkt auf Birkach zu, wo wir über den Tiefen Weg zum Ausgangs- punkt der Wanderung kommen.

 

 

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