birkacher notizen
Aus dem Leben von Birkach, Schönberg und Asemwald

Interessantes und Neues aus Stuttgart-Birkach und Umgebung: 
Sehenswürdigkeiten, Spaziergänge, Stadtplan, Luftbilder, Geschichte, Informationen, Dies und Das

 

Home Aktuelle Ausgabe Dies und Das Sehenswürdigkeiten Spaziergänge/Fotos Präsentationen Stadtplan/Freizeitkarte Luftbilder  Links zu anderen Impressum/Kontakt

 

Die Geschichte 
von Birkach und Hohenheim

Inhalt:

  Klicken Sie auf ein Bild, wenn Sie es im Großformat sehen möchten.

Die Geschichte Birkachs

 Alte Dorfstr. 10 Eugen Kucher.jpg (245849 Byte) 20er Feier Jahrgang 1907.jpg (617402 Byte) Alte Dorfstr. 1970.jpg (1178722 Byte) Dorfhochzeit 1910.jpg (344273 Byte) Birkach Lithografie 1904.jpg (225000 Byte)

  Hof Moegle_Kaeser_Rapp.jpg (613857 Byte) Gasthof Hirsch 1896.jpg (175988 Byte) Klassenbild 30er Jahre.jpg (983745 Byte) Birkenhof Schmidhaeuser 1899.jpg (240667 Byte) Heueinfahrt 30er Jahre.jpg (304705 Byte)

1140 Erste urkundliche Erwähnung Birkachs im Schenkungsbuch des Reformklosters Hirsau "Birckha Hugo de Blieningen dedit huba una et dimidiam et curtim ad Birckhe." Dies besagt, daß Hugo von Plieningen dem Kloster Hirsau 1 ½ Huben Land (rund 100 Morgen = 31,5 ha) und einen Hof zu Birkach gestiftet hat.
1291 Pfalzgraf Gottfried von Tübingen-Böblingen verkauft alles, was ihm in Plieningen und Birkach gehörte, an das Kloster Bebenhausen. Ein Teil Birkachs blieb im Besitz der Herren von Plieningen, wurde später aber auch an Bebenhausen verkauft.
1356 Ein Verzeichnis der Güter des Klosters Bebenhausen zählt in Birkach auf: 2 große und 2 kleine Höfe, dazu 10 "Gesäße", d.h. kleine Bauernstellen.
1449 In den Kämpfen der Freien Reichsstadt Esslingen mit Graf Ulrich V. von Württemberg wurde der Ort teilweise niedergebrannt.
1478 Der Graf von Württemberg erwirbt Birkach und Plieningen, d.h. Birkach wurde württembergisch.
1648 Den 30-jährigen Krieg überlebten nur etwa 1/3 der einstigen Einwohner.
1732 Birkach mit 220 Einwohnern reicht erstmals ein Gesuch an Herzog Eberhard Ludwig (1676 - 1733) ein mit der Bitte um eine eigene Kirche und einen eigenen Gottesacker. Man klagte, dass Alten und Kindern der Kirchgang nach Plieningen bei Wind und Wetter nicht mehr zumutbar sei. Die Rückfrage, wie man dies denn finanzieren wolle und ob der Pfarrer von Plieningen damit einverstanden sei, wird erst 1738 beantwortet. Das Gesuch wird abgelehnt.
1739 Ein weiteres Gesuch mit Kostenvoranschlag (nur 10 % der Kosten könne der Ort selbst aufbringen) wird ebenfalls abgelehnt.
1768 Die jetzt schon 5. Bittschrift wird an Herzog Carl Eugen gerichtet. Jetzt hat Birkach schon 260 Einwohner. Die Plieninger reagieren sehr verärgert und schreiben ebenfalls einen groben Brief an den Herzog. Das Gesuch wird abgelehnt.
1772 Die Birkacher machen erneut eine Eingabe, die 1773 wiederum abgelehnt wird.
1776 Franziska von Hohenheim schenkt 9 Morgen Land an 36 arme Birkacher, die sog. Stiftsländer im heutigen Wohngebiet "Wasenländer".
1778 Die Birkacher reichen die siebte Bittschrift ein. Trotz Ablehnung durch die oberste Kirchenbehörde genehmigt der Herzog den Kirchenbau. Man vermutet, dass die "Wandlung" des Herzogs um diese Zeit vom Ausbeuter seines Landes zum fürsorglichen Landesvater, der Einfluss von Franziska von Hohenheim und die Nähe zu Hohenheim, wo Franziska inzwischen eingezogen war, den Stimmungsumschwung bewirkt haben.
1780 Nach 17 Monaten Bauzeit wird die Kirche, die heutige Franziska-Kirche in der Alten Dorfstraße, erbaut von dem herzoglichen Hofbaumeister Reinhard Ferdinand Fischer, am 4. November eingeweiht. Der erste Birkacher Pfarrer ist Wilhelm Kohler, geb. 1754 in Stuttgart. Bis 1798 war er hier Pfarrer. Er starb 1810 in Ebersbach.
1782 Das an die Kirche angrenzende Pfarrhaus wird fertiggestellt. Riedenberg wird als Filialgemeinde der Birkacher Pfarrgemeinde angegliedert.
1785 Im benachbarten Hohenheim wird der Grundstein für das neue Schloss gelegt. Die dortige rege Bautätigkeit bewirkt, dass sich die Bevölkerung Birkachs bis 1793 auf 441 Einwohner erhöhte. Die Nähe zur Hohenheimer Garnison führte zu gelegentlichem Ärger wegen der unehelich schwangeren Birkacherinnen.
1793 Herzog Carl Eugen stirbt. Sein Nachfolger Herzog Ludwig Eugen hat nichts für Hohenheim und Birkach übrig, so dass der bescheidene Wohlstand, den die Nähe zu Hohenheim gebracht hatte, schnell vergeht.
1794 Eröffnung der Birkacher Spinnstube auf Initiative von Pfarrer Kohler. Es war der erste Versuch, die Not, die auch durch den früheren Verkauf von Ackerland an den Herzog verursacht war, zu lindern. Ebenfalls Pfarrer Kohler war es zu verdanken, dass schon vorher der Obstanbau in Gang kam und zu einem Ausgleich für die ansonsten danieder liegende Landwirtschaft sorgte. Der Nachfolger von Pfarrer Kohler setzte all diese Bemühungen leider nicht fort, so dass Birkach ein sehr armes Dorf wurde.
1826 Ein neues Rathaus wurde in der Alten Dorfstraße gebaut, in dem auch 2 Räume für die Schule untergebracht wurden.
1851 Birkach hat 885 Einwohner, die Filialgemeinde Riedenberg 201 Einwohner.
1942 Birkach wird in die Stadt Stuttgart eingemeindet.

nach oben

horizontal rule

Die Geschichte Hohenheims

Schloss_1907.jpg (617213 Byte) Schloss_1911.jpg (182830 Byte) Hohenheim_20er Jahre.jpg (476061 Byte) Filderbahn 1952.jpg (196318 Byte) Schloss_1959.jpg (277361 Byte)

um 900 die Ursprünge Hohenheims liegen in der fränkischen Landnahme
um 1100 erste urkundliche Erwähnung. Es wird vermutet, dass Hohenheim damals aus einer Burg mit Gutshof bestand.
um 1270 erstmalige Erwähnung des Rittergeschlechtes "Bombaste von Hohenheim". Anschließend wird Hohenheim zum württembergischen Lehen.
1424 das Gut Hohenheim wird an die "drei Brüder Späth" verkauft.
1432 das Gut Hohenheim wird an das Katharinenhospital in Esslingen verkauft. Die Bewirtschaftung erfolgt durch zwei Pächter.
1567  Hohenheim unter württembergische Verwaltung.
bis 1648 die Burg wird niedergebrannt
1676 Erwerb durch den kaiserlichen Kammerjuwelier und kurbayerischen Oberproviantkommissar Emanuel Garb und Übertragung als Erblehen an den württembergischen Herzog; Garb lässt die Wasserburg, Gärten und den Meiereihof errichten.
1768 Herzog Carl Eugen lässt das Erblehen einziehen. Damals gehörten ca. 500 ha Fläche zu dem Gut (auch Heidfeldhof, Karlshof, Kleinhohenheim, Meiereihof).
1772 Der Herzog schenkt das damalige Schlösschen seiner neuen Favoritin Franziska von Leutrum (Franziska von Hohenheim).
1774 Franziska wird vom Kaiser zur Reichgräfin von Hohenheim erhoben.
1776 Hohenheim wird zur Residenz von Carl Eugen. Entlang der Militärstraße (heute Fruwirth-Straße) entstehen 16 Häuser für die herzogliche Gardelegion.
1785 Abbruch des Wasserschlosses und Beginn des Schlossbaus. Carl Eugen vermählt sich mit Franziska.
1793 Carl Eugen stirbt in Hohenheim. Das Schloss ist noch nicht bezugsfertig. Franziska muss Hohenheim verlassen. Sie stirbt 1811 in Kirchheim/Teck.
bis 1818 Das Schlossgebäude verfällt.
1818 Eröffnung des Landwirtschaftlichen Instituts
1819 Gründung der Ackergerätefabrik
1820 Die Schule für niederen Forstdienst wird nach Hohenheim verlegt.
1822 Die gesamte Domäne Hohenheim wird dem Institut zugesprochen.
1828 Die Rübenzuckerfabrik wird in Betrieb genommen.
1844  Die Gartenbauschule wird eingerichtet.
1847   Das Institut wird zur Akademie, d.h. zur land- und forstwirtschaftlichen Hochschule erhoben.
1865 Angliederung einer Lateinschule, aus der 1940 das selbständige Paracelsus-Gymnaium Hohenheim wird.
1967 Ernennung zur Universität Hohenheim

nach oben

horizontal rule

Birkacher Straßennamen

Alte Dorfstraße: Hier war der Mittelpunkt des Dorfes mit Rathaus und Kirche. Bis 1957 hieß die Straße "Hohenheimer Straße".

Aulendorfer Straße: benannt nach der Stadt Aulendorf. Die Straße gibt es erst seit 1963.

Äxtlestraße: Alter Gemarkungsname "Äxtlin"

Birkenhofstraße: führte auf den Birkenhof in der Alten Dorfstraße zu, der heute nicht mehr existiert.

Birkenpilzstraße: Die Straße hieß bis 1957 "Talstraße".

Birkheckenstraße: Nach den Hecken benannt, die früher die Straße säumten. Sie hieß bis 1957 "Stuttgarter Straße".

Dinkelstraße: Benannt nach der Getreidesorte. Die Straße hieß bis 1957 "Degerlocher Weg".

Ecksteinstraße: benannt nach Friedrich Eckstein (1857-1930), einem Sohn und Wohltäter Birkachs. Eckstein kam in Südafrika zu Reichtum und ließ sich als Großkaufmann in London nieder. 1902 schenkte es Birkach eine Wasserleitung und einen Kindergarten, 1909 die Elektrifizierung. Verunglimpfende Artikel des damals schon englischen Staatsbürgers während des 1. Weltkrieges veranlassten ihn wohl, auf spätere Bittbriefe nicht mehr zu reagieren.

Egilolfstraße: Adliger, in dessen Schenkungsurkunde erstmalig der Name Hohenheim erwähnt wird (1100). Bis 1780 der "Totenweg", auf dem die Birkacher ihre Toten nach Plieningen brachten, weil es in Birkach noch keinen Friedhof gab. Bis 1957 war es die "Herzogstraße".

Franziskaweg: Nach der Reichsgräfin Franziska von Hohenheim benannt, der 2. Frau des Herzogs Carl-Eugen von Württemberg.

Grünlingweg: Die Straße hieß bis 1957 "Parkstraße".

Grüninger Straße: benannt nach einem Stadtteil von Riedlingen. Bis 1957 hieß die Straße "Gartenstraße".

Hinter den Gärten: Alter Gemarkungsname "Hinter Gärten"

Kaiserstraße: benannt nach einem Maurerpolier, der die ersten Häuser an der Straße baute.

Karl-Eugen-Weg: Nach dem Herzog von Württemberg (1728-1793) benannt. Das "K" statt einem "C" war längere Zeit Anlaß von Auseinandersetzungen über die richtige Schreibweise.

Merkleweg: benannt nach einer Familie Merkle, deren Ahnenkette bis vor den 30-jährigen Krieg zurück verfolgt werden kann. Bis 1957 war es der "Herdweg".

Muttergartenweg: benannt nach dem Muttergarten der staatlichen Gartenbauschule. Bis 1957 war es die "Jahnstraße".

Ohnholdstraße: beannt nach einem Flurnamen. Bis 1989 hieß die Straße "Möhringer Straße".

Rempisstraße: be

Steinpilzweg: Die Straße hieß bis 1957 "Goethestraße".

Törlesäckerstraße: benannt nach Äckern, die neben dem Asemwald lagen und mit einem Wildzaun umgeben waren; die Straßen durch den Wald waren mit Lattentoren (Törle) abgeschlossen (Thörlins Acker).

Trüffelweg: Die Straße hieß bis 1957 "Schillerstraße".

Welfenstraße: Birkach gehörte um 1191 zum Besitz des Herzogs Welf IV. Die Straße hieß bis 1957 "Plieninger Straße".

Taldorfer Straße: benannt nach einem Stadtteil von Ravensburg. Bis 1957 war es die "Degerlocher Straße".

Tiefer Weg: Nach der tiefen Lage der Straße (heute kaum mehr zu erkennen).

Die zahlreichen Umbenennungen von Straßen im Jahr 1957 gehen auf den Beschluss des Verwaltungsausschusses der Stadt Stuttgart vom 5. Februar 1957 zurück. Bis dahin gab es - verursacht durch die Eingemeindungen ehemals selbständiger Orte - viele Straßennamen, die im gesamten Stadtgebiet gleich mehrfach vorkamen. Dies hatte zu Problemen sowohl bei der Postzustellung als auch bei Anfahrten zu diesen Straßen geführt. Insgesamt wurden in Stuttgart 338 Straßen umbenannt.

nach oben

horizontal rule

Hohenheimer Straßennamen

Adornostraße: benannt nach Oscar Adorno (18782 - 1937), Präsident der Württembergischen Landwirtschaftskammer. Bis 1957 war es die "Birkacher Straße".

August-von-Hartmann-Straße: A.v.H. (1764-1849), Förderer Hohenheims von 1819-1839

Emil-Wolff-Straße: E.W. (1818-1896), Professor für Chemie 1854-1894

Fruwirthstraße: Carl Fruwirth (1862-1930), Professor für Pflanzenbau in Hohenheim (1897-1907)

Garbenstraße: Emmanuel Garb, Besitzer von Hohenheim von 1676-1684, seine Nachkommen "Garb" waren die Besitzer bis 1768.

Heinrich-Pabst-Straße: Heinrich Wilhelm Pabst (1798-1868), Direktor Hohenheims 1845-1850

Kirchnerstraße: Oskar Kirchner (1851-1925), Professor für Botanik 1881-1914

Otto-Sander-Straße: O.S. (1885-1949), Leiter der Gartenbauschule in Hohenheim 1934-1949

Paracelsusstraße: Theophrastus Bombast von Hohenheim, gen. Paracelsus (1493-1541), Arzt und Naturforscher aus dem Hohenheimer Adelsgeschlecht.

Schwerzstraße: Johann Nepomuk Hubert Schwerz (1759-1844), erster Direktor von Hohenheim 1818-1828

Strebelstraße: Ernst Valentin Strebel (1846-19279), Direktor von Hohenheim 1896-1912

Wrangellstraße: Margarethe von Wrangell (1877-1932), Professorin für Pflanzenernährung 1923-1932. Erste ordentliche Professorin an einer deutschen Universität.

nach oben

horizontal rule

Historische Angaben zur landschaftlichen Lage 
und zur Bevölkerungsentwicklung Birkachs

Freiherr Moser sagt in seinem "Patriotischen Archiv für Deutschland" im zweiten Band von 1785:

Birkach war damals schon ein kleiner Ort. Die Bevölkerung hat gerade von 1700 bis 1800 stetig zugenommen .... Anno 1735 hatte der Ort 55 Familien, nämlich 40 Bürger, 12 Wittfrauen und 3 Beisizer. Man sieht also aus diesem kleinen Exempel, wie sehr die Population in dem Lande zugenommen habe, und es ist diese Vermehrung ohnstreitige Folge einer glücklichen Verfassung.

Im Jahr 1793 macht Pfarrer Kohler folgende Angaben:

Jezo im Jahr 1793 ist die Seelenzahl in Birkach 441, und besteht aus 95 Burgern und Beisizern, und 15 Witwen. In dem erst im Jahr 1782 zur hiesigen Pfarrei gekommenen Filial Riedenberg aber ist jezo die Seelenzahl 67 und besteht aus 13 Burgern und 2 Wittfrauen. Mithin die Seelenzahl beider Orte 508.

Aus der Beschreibung des Oberamts Stuttgart, Amt von 1851:

Birkach, Gemeinde III. Klasse mit 1088 Einwohnern. a) Birkach: Pfarrdorf, 885 Einwohner, wovon 5 Katholiken, b) Klein-Hohenheim, königlicher Fohlenhof, 2 Einwohner, c) Riedenberg, Weiler, 201 Einwohner, wovon 1 Katholik. Evangelische Pfarrei; die Katholiken sind nach Neuhausen eingepfarrt.

Zum Vergleich: Degerloch: 1450 Einwohner, Plieningen: 2568 Einwohner

Aus "Das Königreich Württemberg, eine Beschreibung nach Kreisen, Oberämtern und Gemeinden" von 1904:

Birkach (ca. 1140 Birckhe, 1291 Birka, 1351 Bierkach, Birkenwald), ev. Pfarrdorf, 746 Einwohner, 401 m, 10,8 km südöstlich von Stuttgart. Auf gleicher Höhe mit Hohenheim, wenige Minuten Wegs davon entfernt. Die ev. Kirche mit dem Pfarrhaus unter einem Dach, baute laut Inschrift über der Tür Herzog Karl 1780; den Herrschaftsstuhl benützte Franziska von Hohenheim. Das Kleinkinderschulgebäude stiftete 1901 der Pfarrerssohn Eckstein. Kleinhohenheim, königliche Hofdomäne, 19 Einwohner, 436 m; Riedenberg, Weiler, 257 Einwohner, 426 m.

Zum Vergleich: Degerloch: 3158 Einwohner, Plieningen: 2483 Einwohner

Aus einem Schulbuch "Das Amtsoberamt Stuttgart" von 1915:

Die einzelnen Orte: Birkach, ev. Pfarrdorf, 1136 Einwohner, 417 ha, 401 m, 10,8 km südöstlich von Stuttgart mit der Domäne Klein-Hohenheim und dem Weiler Riedenberg, 426 m. Birkach liegt am Abhange des Ramsbachtales und erstreckt sich gegen Hohenheim.

Aus "Wohin? Die schönsten Ausflüge in Württemberg" von 1921:

Auf der Waldau geht man dem Königsträßchen entlang.... Beim Waldaustritt öffnet sich ein schöner Blick rechts hin auf Rohr, geradeaus auf Birkach, Kemnat und die Albkette. Das Sträßchen führt durch die Landhaus-Kolonie Schönberg (Kurhaus Schönberg, Kaffee Bauer) hinab ins Ramsbachtal, dann hinauf nach Birkach, 401 m, 1180 Einwohner (Birkenhof, Kurhaus, Krone, Lamm) ... Hier wurde 1794 die erste Industrieschule im Lande errichtet.

Durch den langgestreckten Ort gelangt man auf die Straße nach Hohenheim, 391 m (Speisemeisterei, Herzog Karl) ... Von der Schlosskuppel (wie auch vom Garten) hat man eine prächtige Aussicht vom Hohenstaufen bis zum Rossberg, ähnlich wie vom Degerlocher Turm.

nach oben

horizontal rule

Quellenhinweise:

Vorstehende Texte sind der Broschüre "Birkach und Hohenheim - ein Begleiter auf Ihren Spaziergängen" entnommen, welche der Bürger- und Kulturverein Stuttgart-Birkach e.V. im Jahr 1997 herausgegeben hat. Leider ist diese schöne bebilderte Broschüre vergriffen. Insgesamt können wir folgende Quellen zur Geschichte Birkachs und Hohenheims benennen:

Birkacher Notizen 1967 - 2007
"Arbeit ist ein großer Segen" von Gustav Rottacker, Konrad Theiss Verlag (1980)
"Birkach und seine Kirche" von Eberhard Kneller (1930)
"Geschichte der Universität Hohenheim" - Archiv der Universität Hohenheim
"Historischer Rundweg Hohenheim" - Unversitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim
"Universität Hohenheim - Gartenführer" - Verlag Eugen Ulmer
"Schloß Hohenheim" - Informations- und Pressestelle der Universität Hohenheim
"25 Jahre Vinzenz-Pallotti-Kirche"
"25 Jahre St. Antonius Hohenheim"

"Birkach – Erinnerungen an die Vergangenheit“, historischer Bildband von Eberhard Dittmann (2002)
"Der Schönberg – Chronik eines Stuttgarter Stadtteils und seines Bürgervereins 1904 – 2004“ von  Joachim H.Sorsche/E.Dittmann
“Die Birkacher Kirche (seit 1985 Franziskakirche)“, Kirchenführer von Eberhard Dittmann (2006)
"Birkach - Geschichte - Menschen - Bilder" von Eberhard Dittmann (2007)

"Hohenheimer Gärten - Geschichte und Kunst" von A.M. Steiner, U. Fellmeth, M. Frisch (2008)
"Hohenheim - Sehenswertes für Besucher" von U. Fellmeth, A.M. Steiner, F. Emmerich (2011)
"Hohenheim - Der Schlosspark" von A.M. Steiner, U. Fellmeht, R. Gliniars (2014)

nach oben

 

Copyright © Birkacher Notizen 2007. Aktualisierter Stand vom 03.02.2017. Alle Rechte vorbehalten. 

Die Rechte an den Texten liegen bei den Birkacher Notizen, soweit nichts anderes angegeben ist. 
Die Rechte an den Bildern und Karten liegen uneingeschränkt bei den jeweils genannten Autoren. 
Eine vollständige oder auszugsweise Verwendung der Inhalte der Website ist nur für rein private Zwecke erlaubt. 
Vervielfältigungen jeglicher Art sind nicht gestattet. Nutzungen der  Inhalte außerhalb dieser Einschränkungen bedürfen 
der vorherigen Genehmigung durch die Redaktion der Birkacher Notizen.

Haftungsausschluss